Das CMS sollte einen großen Kundenstamm mit großer Community haben. So existieren viele öffentlich zugängliche Ressourcen und Tutorials zum Selberlernen, mit denen man nach dem professionellen Aufsetzen selbst weitermachen kann.
CMS: Content-Management-System – Software zum Erstellen und Verwalten von Website-Inhalten, z. B. WordPress, Webflow oder Wix.
Theme: Vorgefertigte Grundstruktur einer Website (Layout und Design), auf der man aufbaut, statt bei null anzufangen.
Elementor: Bekanntestes Page-Builder-Plugin für WordPress – baut Seiten per Drag & Drop, ohne Code.
CSS: Die Sprache, mit der das Aussehen einer Website gesteuert wird (Farben, Abstände, Layout).
Thought-Leadership: Fachbeiträge, mit denen ein Unternehmen Expertise zeigt und so Vertrauen bei potenziellen Kunden aufbaut.
SEO: Search-Engine-Optimization – Maßnahmen, damit eine Website in Suchmaschinen wie Google weit oben rankt.
AEO: Answer-Engine-Optimization – Struktur, die die Sichtbarkeit in KI-Tools (z. B. ChatGPT) erhöht.
In unserem fiktiven Szenario geht es um einen Gründer eines Green-Tech-Startups mit 25.000€ Kapital, ohne externe Finanzierung. Nachdem der Problem-Solution-Fit validiert wurde, soll nun am Go-to-Market gearbeitet werden und im Zuge dessen eine professionelle Website aufgesetzt werden.
Die Website soll zum Vorzeigen bei Kunden dienen, Informationen über das Produkt vermitteln und für SEO & Content verwendet werden. Das Ziel ist möglichst schnell Expertise und Thought-Leadership zu demonstrieren und Interessent:innen über Suchmaschinen zu gewinnen.
Bei der Recherche stieß der Gründer auf zwei verschiedene CMS-Systeme zwischen denen er sich entscheiden möchte: Webflow und WordPress. Um die richtige Wahl zu treffen wurden sechs Bewertungskriterien festgelegt, hier sortiert nach Relevanz.
Diese sind:
Die Website soll so konzipierbar sein, dass nach einem einmaligen professionellen Aufsetzen von einer externen Agentur/Freelancer, die Seite selber bearbeitet werden kann.
Dabei soll das CMS Templates und globale Widgets unterstützen, die – einmal professionell erstellt – auf der ganzen Seite verteilt genutzt werden können.
Auch die Nutzeroberfläche sollte so einfach und intuitiv sein, dass ein Anfänger mit gezielter Einarbeitung die Seite selbst bearbeiten kann.
Das Unternehmen möchte schnell Vertrauen und Expertise durch Thought-Leadership-Content aufbauen. Dafür sollen viele komplexe Artikel verfasst und auf einen Website-Blog veröffentlicht werden.
Das CMS sollte daher die Erstellung von viel Content so leicht wie möglich machen. Beispielsweise durch eine einfache Erstellung, die Unterstützung von wiederverwendbaren Templates und die Strukturierung aller Artikel in Kategorien.
Die Unternehmenswebsite soll so schnell wie möglich in Suchmaschinen auf die gewünschten Keywords ranken. Daher soll das CMS viele SEO-Methoden unterstützen, sowohl auf der Website als auch für Blog-Artikel.
Außerdem soll die Website sehr schnell laden, sowohl beim Ansehen als auch beim Bearbeiten.
Die Website sollte möglichst sicher sein und kein einfaches Opfer von Spam und Cyberangriffen werden können.
Das Budget für die Website jährlich liegt bei 400-500€. Je weniger desto besser, aber sie muss nicht billig sein. Wichtiger ist, dass der Webauftritt professionell aussieht, die Bearbeitung leicht ist und das CMS alle wichtigen Anforderungen erfüllt.
Das CMS sollte einen großen Kundenstamm mit großer Community haben. So existieren viele öffentlich zugängliche Ressourcen und Tutorials zum Selberlernen, mit denen man nach dem professionellen Aufsetzen selbst weitermachen kann.
Webflow bietet wie WordPress einen visuellen Drag-and-drop-Builder, allerdings ohne zugrundeliegendes Theme. Das bedeutet, dass alle Abschnitte und Komponenten erst von Grund auf gebaut werden müssen (im Gegensatz zu Themes in WordPress).
Außerdem setzt Webflow auf CSS-Prinzipien beim Bauen. Diese sind zwar Webdesignern bekannt, aber für Anfänger sehr schwierig zu verstehen. Aufgrund dessen ist die Benutzeroberfläche wenig intuitiv und anfangs sehr kompliziert.
Aus beiden Gründen ist Webflow für Nicht-Webdesigner schwer zu bedienen.
Für den Gründer heißt das: Selbst nach dem Aufsetzen durch eine Agentur lässt sich nichts eigenständig erstellen – man ist weiterhin abhängig.
Webflow bringt mit seinem CMS ein solides Grundgerüst für Content mit. Über Collections lassen sich Blogartikel strukturiert anlegen, in Kategorien sortieren und über ein Collection-Template einheitlich darstellen. Die Templating-Anforderung ist damit erfüllt.
Für einen content-lastigen Anwendungsfall gibt es aber zwei echte Bremsen. Erstens der Schreib- und Bearbeitungskomfort: Der Editor ist nicht auf lange, komplexe Artikel ausgelegt, wie es bei WordPress der Fall ist. Das Verfassen und Formatieren umfangreicher Texte fühlt sich zäher an.
Zweitens die Mengenbegrenzung. Webflow deckelt die Zahl der CMS-Einträge je nach Tarif. Wer viel und dauerhaft Content produziert, stößt irgendwann an diese Grenze oder muss in einen teureren Plan wechseln. Bei WordPress gibt es diese Deckelung nicht.
Für unseren Use-Case, bei dem schnell und in großer Menge Thought-Leadership-Content entstehen soll, ist das ein spürbarer Nachteil. Es funktioniert, ist aber weniger komfortabel und weniger skalierbar als bei WordPress.
Webflow generiert den Quellcode aus einer einzigen visuellen Umgebung, nicht aus vielen Plugins und Themes. Die Codebasis ist dadurch schlanker und schneller.
Das wirkt sich auf die Ladegeschwindigkeit und Website-Performance aus. Webflow-Websites haben direkt zu Beginn – ohne extra Arbeit – eine Top Performance.
Des Weiteren helfen die eingebauten SEO-Tools und AI-Support dabei, deine Seiten zügig für SEO und AEO zu optimieren, ohne sich zuerst Plugins zusammensuchen zu müssen wie bei WordPress.
Da Webflow eine All-in-one Plattform ist, gibt es kaum Plugin-Konflikte oder Probleme und Fehler bei Updates. Des Weiteren werden Hosting, Sicherheit und Updates von Webflow selbst gehandelt, also kein eigenes patching. Das minimiert Fehler-Risiko.
Auch alleine dadurch, dass Webflow keine 3rd-Party Plugins zulässt wie WordPress, fällt das größte Sicherheits-Risiko weg, da diese die größte Angriffsfläche bieten.
Die Kosten für Webflow-Premium (inkl. CMS) liegen bei rund 250€ jährlich. Damit ist es fast doppelt so teuer wie WordPress inkl. Elementor Pro.
Auch wird Webflow schnell deutlich teurer, wenn mehr Funktionen hinzu gebucht werden.
Laut w3Tech sind nur rund 0.8% aller Websites mit Webflow erstellt (Quelle), dennoch gibt es eine große und austauschstarke Community im Internet, mit vielen guten Anleitungen, How-to’s und Erklärvideos mit denen man sich das Nötige beibringen kann.
Nichtsdestotrotz benötigt es einige Zeit bis man sich in das Webflow-System eingearbeitet hat, insbesondere wenn man kein Webdesigner oder allgemein Design- oder Figma-Kenntnisse hat.
WordPress hat mit Elementor ebenfalls einen visuellen Drag & Drop-Builder, aber anders als Webflow mit einem Theme darunter. Das heißt, du baust nicht alles von scratch, sondern arbeitest auf einer Grundstruktur auf.
Auch ist die Bedienung deutlich leichter, weil sie ohne CSS-Prinzipien arbeitet. Man kann sich die Basics in wenigen Tagen selbst beibringen.
Sobald deine Agentur die Seite sauber aufgesetzt hat, kannst du problemlos selbst weiterarbeiten. Mit der Nutzung von Lernressourcen arbeitest du dich schnell ein.
WordPress ist der Goldstandard für content-lastige Websites. Blogs, SEO-Seiten, Landingpages, Kategorien, alles unbegrenzt und ohne Extra-Kosten. Genau dafür wurde das System ursprünglich gebaut. Egal wie viele Artikel und Seiten du veröffentlichst, das Fundament bleibt gleich.
SEO-technisch ist WordPress stark, allerdings über Plugins wie Yoast oder Rank Math, die du erst zusammenstecken musst. Das gibt dir viel Kontrolle, bedeutet aber auch mehr Handarbeit. Bei der Ladezeit gilt: WordPress ist nicht von Haus aus so schnell wie Webflow, mit sauberem Hosting, Caching und gezielten Optimierungen holst du die Geschwindigkeit aber schnell auf.
Hier liegt WordPress‘ größte Schwäche. Denn du bist selbst für Updates, Wartung und Sicherheit verantwortlich. Die vielen Plugins sind Flexibilität und Risiko zugleich, denn veraltete oder schlecht gepflegte Plugins sind der Hauptgrund, warum die meisten gehackten CMS-Websites auf WordPress laufen.
Mit gutem Hosting und regelmäßiger Wartung lässt sich das allerdings gut in den Griff bekommen, aber die Verantwortung liegt bei dir.
WordPress selbst ist kostenlos und Open Source. Mit Elementor Pro und Hosting landest du bei rund 120€ im Jahr, also einem Bruchteil von Webflow. Und der Preis bleibt stabil, auch wenn du stark skalierst und immer mehr Content veröffentlichst.
WordPress betreibt über 40% aller Websites weltweit (Quelle: w3Techs). Entsprechend riesig ist die Community. Zu wirklich jedem Problem findest du Tutorials, Videos und Anleitungen. Zum Beispiel:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass WordPress für unser fiktives Szenario des GreenTech-Founders die richtige Wahl ist. Ausschlaggebend sind hierbei die einfache Benutzeroberfläche und die Möglichkeit, unkompliziert und ohne zusätzliche Kosten Content zu erstellen.
Zwar liegen Webflow bei den Themen Sicherheit und SEO weiter vorne, da beides von Webflow selbst gesteuert wird. Wer jedoch sauber mit Plugins arbeitet und diese sorgfältig auswählt, für den stellen beide Themen auch bei WordPress kein Problem dar.
Hinzu kommt, dass WordPress mit Elementor deutlich günstiger ist und eine größere Community bietet als Webflow.
Auch wir haben im Laufe der Zeit verschiedene Website-Builder ausprobiert, darunter Framer, Webflow, HubSpot und eben auch WordPress.
Anfangs waren wir von Webflow überzeugt, da es moderner und cleaner als WordPress mit Elementor wirkte. Doch nach kurzer Zeit störten uns drei Dinge: die aufwändige Gestaltung mit langer Einarbeitung, die begrenzten SEO-Möglichkeiten und die ständigen Aufpreise für jede Zusatzfunktion. Unterm Strich war Webflow deutlich teurer als WordPress, ohne dass sich der Mehrpreis an irgendeiner Stelle wirklich bemerkbar machte.
Am Ende sind wir bei WordPress geblieben.
WordPress hat schlichtweg alles, was man braucht. Das riesige Ökosystem lässt viel Freiraum bei der Plugin-Wahl. Elementor und ein passendes Theme ergeben eine starke Kombination – intuitiver als bei jedem anderen CMS-Builder.
Das ist auch für Klient:innen ausschlaggebend. Man arbeitet sich schnell ein und erstellt mit guten Vorlagen und Templates in kurzer Zeit hochwertige Websites.
Hinzu kommt, dass WordPress im Jahr einige hundert Euro günstiger ist. Kombiniert mit einer größeren Community, mehr Freiraum und besserer Usability wurde es zu unserer Go-to-Wahl, auf der wir mittlerweile alle 20+ Websites entwickeln.
Disclaimer: Dieser Artikel wurde mit der Asisstenz von AI verfasst. Teste hier unseren AI-GPT Score.
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