Browser wie Chrome markieren Seiten ohne gültiges SSL-Zertifikat aktiv als „Nicht sicher“ und geben eine Sicherheitswarnung aus. Die meisten Besucher verlassen daraufhin die Website auch tatsächlich.
Solche Sicherheitswarnungen werden mit Betrug, Datenmissbrauch und illegalen Seiten assoziiert – eine Verknüpfung, die ein seriöses Unternehmen um jeden Preis verhindern möchte.
Gerade Coaching und Beratung haben mit sensiblen persönlichen Informationen zu tun. Entsprechend erwarten Klienten hier höchste Sorgfalt beim Datenschutz.
Eine Website, die bereits beim ersten Aufruf eine Sicherheitswarnung ausgibt, vermittelt genau das Gegenteil. Ein Dealbreaker für Klienten, noch bevor die Gelegenheit bestand anderweitig zu überzeugen.
Um keine Sicherheitswarnung im Browserfenster zu erhalten, aktiviere das SSL-Zertifikat deiner Domain und leite deine Webadresse von http:// auf https:// um.
Ein weiterer Vertrauenskiller sind Black-Hat-Verkaufstricks.
Als Black-Hat Verkaufstricks bezeichnet man unethische oder betrügerische Methoden, die Unternehmen nutzen, um Kunden zu manipulieren und Käufe zu erzwingen.
Darunter zählen Methoden, wie künstliche Verknappung und Druck.
Vertrauenskiller Nummer 3 sind Unternehmenswebsites mit einer mangelnden, unklaren Struktur. Konkret: unübersichtliche Navigation und tote Links, die auf 404-Seiten führen.
Bei Coaching- und Beratungsfirmen ist für potenzielle Klienten die Vorabsuche nach Informationen ein großer Punkt. Interessenten suchen nach Informationen, wie:
Zudem vermitteln eine chaotische Struktur und eine unübersichtliche Navigation einen Eindruck von mangelnder Sorgfalt. Funktionieren viele der Buttons entweder gar nicht oder führen zu 404-Seiten, wirkt das nachlässig und unsauber. Es entsteht Misstrauen gegenüber dem Unternehmen. Misstrauen, ob dein Programm genau so unstrukturiert und chaotisch ist, wie die Website. Ein K.O-Kriterium für die meisten Klienten.
Auch in puncto Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind 404-Seiten und Buttons ohne Links (sogenannte tote Links) sehr schlecht. Googles Webcrawler bewerten anhand deiner Struktur die Nutzerfreundlichkeit der Website und strafen schlechte Seiten mit niedrigen Platzierungen in den Suchergebnissen ab.
Achte also bei deiner Website auf:
Der Primacy-Effekt (auch Primäreffekt) ist ein psychologisches Phänomen. Er besagt, dass wir uns an Informationen, die wir zuerst erhalten, deutlich besser erinnern als an später folgende. Der erste Eindruck prägt sich besonders stark in das Langzeitgedächtnis ein und beeinflusst unsere gesamte Meinungsbildung.
Für Unternehmenswebsites bedeutet das: Der erste Eindruck sollte unbedingt positiv überzeugen. Andernfalls können Programm und Coach noch so gut sein, es wird sehr mühsam werden diesen Eindruck bei Klienten zu korrigieren.
Bei einer Coaching-Website formt das visuelle Design diesen ersten Eindruck. Entscheidend hierbei ist die Hero-Sektion, das ist der Bereich, der beim Aufruf zuerst lädt.
Klienten schließen von der Website auf das Unternehmen. Wirkt das Design altmodisch – ist das Unternehmen ebenfalls altmodisch. Im schlimmsten Fall wirkt es sogar so, als ob es das Unternehmen gar nicht mehr gäbe.
Gerade als Coaching- oder Beratungsunternehmen, das Entwicklung verspricht, musst du Aktualität beweisen. Ein Unternehmen, das optisch den Anschluss verpasst hat, kann bei Interessenten schnell den Eindruck erwecken, auch in anderen Bereichen nicht auf der Höhe zu sein. Das sät Misstrauen, lange bevor ein Gespräch stattgefunden hat.
Ein weiterer Vertrauenskiller auf Unternehmenswebsites sind veraltete Inhalte.
Zeigt eine Website nur veralteten Content, etwa alte Blogbeiträge, entsteht schnell der Eindruck, dass das Unternehmen nicht mehr aktiv ist.
Beispielsweise wenn alle Artikel vor 4-5 Jahren verfasst und seitdem nichts mehr veröffentlicht wurde.
Auch bei Inhalten erwarten Klienten von Coaches Aktualität. Sie wollen sehen, dass der Coach auf der Höhe der Zeit ist und seine Inhalte tagesaktuell sind. Des Weiteren vermittelt regelmäßiger Content Lebendigkeit und das Gefühl, dass hinter der Website ein florierendes Unternehmen steht.
Es empfiehlt sich daher regelmäßig tagesaktuellen Content auf deiner Coaching-Website zu veröffentlichen, bestehende Inhalte zu pflegen und gegebenenfalls mit neuem Erkenntnisstand zu aktualisieren.
Fehlt dir gerade die Zeit für neuen Content, dann pflege wenigstens deine bestehenden Beiträge: aktualisiere Zahlen, Beispiele und Erkenntnisstand und setze das Datum auf die letzte Überarbeitung. So bleibt der Artikel einigermaßen aktuell, statt nur alt auszusehen.
Seit einigen Jahren sieht man bei Youtube immer öfter Gesichter im Thumbnail.
Denn Gesichter ziehen instinktiv unsere Aufmerksamkeit an. Der Mensch ist biologisch darauf programmiert, Gesichter zu erkennen. Starke Emotionen wie Staunen oder Lachen wecken Neugier, bauen eine emotionale Bindung auf und erhöhen so die Klickrate.
Auch im Webdesign gilt das gleiche Prinzip – wir ziehen echte Gesichter abstrakten Symbolen wie Text und Grafiken vor. Setze daher gezielt auf professionelle Bilder von echten Menschen aus deinem Unternehmen.
Klienten wollen wissen, wie die Person aussieht, die sie coachen wird. Sie wollen sich einen Eindruck davon machen, ob du sympathisch aussiehst oder nicht. Das nimmt die Nervosität vor dem Erstgespräch.
Aus diesem Grund sieht man auch den Profilbild-Button-Trend im Webdesign (so wie bei uns). Besucher sollen sofort sehen können, mit wem sie sprechen werden und wie die Person aussieht.
Aus diesem Grund solltest du auf professionelle, reale Bilder von dir setzen und keinesfalls nur auf generische Stockfotos setzen. Ein einzelnes Stockfoto ist okay. Setze aber nicht ausschließlich darauf, sonst wirkt dein Unternehmen kalt und distanziert.
Sollte ein Fotoshooting gerade nicht möglich sein, setze lieber auf hochwertige Grafiken oder ein reduziertes, klares Design, mit nur ganz wenigen Bildern. Weniger ist mehr, Hauptsache es bleibt authentisch.
Bezogen auf Unternehmenswebsites sind das Texte, die von der KI erstellt wurden und auch genauso für Klienten klingen. Es sind Inhalte bei denen schnell klar wird, dass das nicht von einem Menschen verfasst wurde. Im schlimmsten Fall wurde nicht einmal drübergelesen.
KI-Texte können sehr leicht an Satzbau und sich ähnelnden Phrasen, wie „In der heutigen schnelllebigen Welt“, „Nicht nur… sondern auch“ etc. oder an Gedankenstrichen „—“ erkannt werden.
Auch beim Lesen fallen KI-Inhalte schnell auf, die Texte haben immer gleiche Struktur, kurze Sätze, viele Bindestriche und Doppelpunkte. Leser merken, dass sich der Autor keine Gedanken gemacht, sondern nur einen Prompt in generative KI gesetzt und das Ergebnis 1 zu 1 kopiert hat.
Gerade bei Coaching- und Beratungsfirmen kaufen Klienten Persönlichkeit, Erfahrungen und neue Arten zu denken. Klingen die Texte und Inhalte dann nach KI, ist das ein großer Vertrauensbruch. Es wird nicht ersichtlich, wer eigentlich der Mensch hinter dem Angebot ist und wie er sich ausdrückt.
Und viele Interessenten fragen sich zurecht: Wer sich schon bei den Texten keine Mühe gibt – gibt er sie sich dann im Coaching?
Und auch hier schließen Interessenten wieder vom Webauftritt auf die Firma. Wer schon beim Texte verfassen zu faul oder nicht imstande ist gute Qualität zu liefern, ist es auch nicht beim Coaching.
Unternehmen sollten daher Texte erst selbst verfassen und erst danach mit KI polieren und Formulierungen korrigieren. So lässt sich das Beste aus beiden Welten kombinieren, menschliches Denken mit sauberen Formulierungen und leicht verständlich.
¹ Quelle: „Attention Web Designers: You Have 50 Milliseconds to Make a Good First Impression!“
Disclaimer: Dieser Artikel wurde mit der Assistenz von AI verfasst.
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